Hinweise zur Versteigerung

Der Wildpferdefang 2021 muss leider auch in diesem Jahr wieder aufgrund der immer noch hohen Infektionszahlen ausfallen. Trotzdem bleibt die Notwendigkeit, die Wildlinge von der Herde zu trennen, deshalb werden auch in diesem Jahr die Jährlinge wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit gefangen.

Am 29. Mai 2021 findet dann ein Verkauf in Form einer Versteigerung für einen begrenzten Kreis an vorab registrierten Kaufinteressenten statt. Wer ernsthaftes Interesse an einem Wildling hat, kann sich für die Versteigerung jetzt registrieren lassen. Dazu senden Sie bitte Ihren vollständigen Namen und die Anschrift, Telefonnummer, eine Kopie Ihres Personalausweises sowie eine E-Mail-Adresse an registrierung@wildpferde.de. Die persönlichen Daten werden DSGVO-konform nur zu Zwecken der Kaufabwicklung verwendet und von denjenigen, die keinen Wildling ersteigert haben, wieder gelöscht. 

Darüber hinaus muss eine zweckgebundene SEPA-Lastschrifteinzugsermächtigung für die Kaufpreisabwicklung ausgestellt werden, mit deren postalischem Eingang im Original die Registrierung abgeschlossen ist. Diese erhalten Sie von uns nach Erhalt Ihrer persönlichen Daten per E-Mail zugesandt. 

Da aufgrund der aktuell unsicheren Rechtslage die behördlichen Auflagen für den Tag noch nicht bekannt sind, können die nachfolgenden Rahmenbedingungen nur unter Vorbehalt festgelegt werden.

Nur eine begrenzte Zahl an Interessenten wird zugelassen sein, deshalb werden die Registrierungen in der Reihenfolge nach Eingangsdatum der Einzugsermächtigungen erfolgen. 

Sie erhalten danach per Post eine Teilnahmebestätigung, die Sie berechtigt auf das Gelände zu gelangen. Allen nicht erfolgreich registrierten Interessenten ohne Teilnahmebestätigung kann der Zugang zur Wildbahn und der Versteigerung nicht gewährt werden. Dies wird behördlicherseits überwacht.     

Die Versteigerung wird am Samstag, den 29. Mai 2021 um 11:00 Uhr in der Arena im Merfelder Bruch beginnen. Alle erfolgreich registrierten Interessenten müssen mit Anhänger/Transporter ab 09:00 Uhr anreisen und sich beim Einlass mit der Teilnahmebestätigung ausweisen. Eine maximale Anzahl weiterer Begleitpersonen wird noch bekannt gegeben. Ob diese Personen dann berechtigt sein werden, sich vor und während der Versteigerung in der Arena (Versteigerungsraum) aufzuhalten, ist mit den Behörden noch abzustimmen. Voraussichtlich kann beim anschließenden Verladen zumindest eine weitere Person zur Unterstützung mit in die Arena.

Alle Interessenten sowie dessen Begleitpersonen haben eine Bescheinigung über einen negativen Corona-Test mitzuführen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Andernfalls wird der Zutritt zur Wildpferdebahn verweigert. Ein geeigneter Mund-Nasen-Schutz (mind. FFP2) ist nach Verlassen des Fahrzeugs auf dem gesamten Gelände permanent zu tragen.

Die Pferde müssen am gleichen Tag von den Käufern auf den dafür eigens mitgebrachten Transportern/Anhängern mitgenommen werden!

Sie werden im Vorfeld der Versteigerung die Möglichkeit haben, sich die Wildlinge anzusehen. Detaillierte Informationen zum genauen Ablauf der Versteigerung werden Ihnen nach Ihrer erfolgreichen Registrierung per E-Mail zur Verfügung gestellt.

Wir bitten um Verständnis, dass diese Informationen im Rahmen der aktuell gültigen Verordnungen erstellt wurden. Sollten sich Verordnungen und Auflagen in Verbindung mit der Versteigerung am 29. Mai 2021 ändern, werden wir Sie hierüber informieren.

Bedingungen für die Versteigerung

Für die Beschaffenheit und Gesundheit der in freier Wildbahn aufgewachsenen Jährlingshengste wird eine Gewähr nicht geleistet. Der Käufer entbindet den Verkäufer von jeglicher Gewährleistung.

Der Zuschlag wird sofort nach dem Ausbieten erteilt, wenn mindestens die Taxe (Mindestwert) erreicht ist. Der Letztbietende ist an sein Gebot gebunden. Nach dem erfolgten Zuschlag geht die Gefahr auf den Käufer über.

Mit dem Zuschlag sind gleichtägig Kaufpreis und Nebenkosten zur Zahlung fällig. Diese werden per SEPA-Lastschrift Mandat in den darauffolgenden Tagen vom Konto des Käufers eingezogen.

Die Nebenkosten für Aufgeld, Chippen, DNA-Untersuchung, Equidenpass, Eigentumsurkunde, Herkunftsnachweis usw. betragen 150,00 €.

Die Pferdeausgabe erfolgt am gleichen Tag im Anschluss an die Versteigerung. Die Jährlingshengste müssen artgerecht transportiert werden. Die entsprechenden Tierschutzrichtlinien sind einzuhalten.

Der Käufer erhält kurzfristig nach dem Kauf vom Veranstalter einen Herkunftsnachweis für seinen Jährlingshengst. Der Equidenpass wird durch das Westfälischen Pferdestammbuch e.V. zugestellt. Für die Erstellung des Passes führt das Westfälische Pferdestammbuch im Rahmen der Veranstaltung eine DNA-Untersuchung durch. Die Kosten hierfür sind in den Nebenkosten enthalten.

Mit dem Kauf geht die Haftung auf den Käufer über; der Käufer ist damit selbst für seinen Jährlingshengst verantwortlich. 

Das Verladen der Tiere ist im Allgemeinen kein zu großes Problem. Wir legen aber großen Wert darauf, dass die Jährlingshengste artgerecht befördert werden. Es wird von Seiten des Kreisveterinäramtes Coesfeld kritisch kontrolliert, ob der Transport den Bestimmungen des Tierschutzes entspricht.

Der Veranstalter ist berechtigt, die Herausgabe des Pferdes zu verweigern, wenn der Käufer sich nicht schriftlich gegenüber dem Veranstalter verpflichtet, den tierschutzrechtlichen Anforderungen Rechnung zu tragen und die Einhaltung etwa des §2 TierSchG mit den Regeln zur angemessenen Ernährung, Pflege und Unterbringung des Pferdes zu gewährleisten. 

Stand 04/2021

Bitte beachten

• Hunde dürfen am Tag der Versteigerung nicht mitgeführt werden!

(C) Herzog von Croÿ'sche Verwaltung | Fotos: Fabian Simons