Für die Beschaffenheit und Gesundheit der in freier Wildbahn aufgewachsenen Jährlingshengste wird eine Gewähr nicht geleistet. Der Käufer entbindet den Verkäufer von jeglicher Gewährleistung.

Der Zuschlag wird sofort nach dem Ausbieten erteilt, wenn mindestens die Taxe (Mindestwert) erreicht ist. Der Letztbietende ist an sein Gebot gebunden. Nach dem erfolgten Zuschlag geht die Gefahr auf den Käufer über.

Mit dem Zuschlag sind gleichtägig Kaufpreis und Aufgeld zur Zahlung fällig. Unmittelbar nach dem Zuschlag ist zunächst eine Anzahlung von 100,00 € zu leisten; dieser Betrag wird direkt im Anschluss an die Versteigerung in Anrechnung gebracht.

Das Aufgeld beträgt 10 % des Kaufpreises.

Der Transport des ersteigerten Pferdes erfolgt am darauf folgenden Tag (Sonntag) und kann nur nach vollständiger Zahlung des Kaufpreises und Aufpreises in der Zeit von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr erfolgen. Die besonderen Regelungen der Pferdeausgabe entnehmen Sie den schriftlichen Hinweisen, die Sie mit dem Zuschlag/bei der Bezahlung erhalten.

Die Jährlingshengste müssen artgerecht transportiert werden. Die entsprechenden Tier-schutzrichtlinien sind einzuhalten.

Der Käufer erhält kurzfristig nach dem Kauf einen Herkunftsnachweis für seinen Jährlingshengst. Für die Ausstellung von Abstammungspapieren bedarf es eines Vaterschaftsnachweises mittels DNA-Untersuchung (genetischen Fingerabdrucks). Die anfallenden Kosten dieser Untersuchung trägt der Käufer.

Mit dem Kauf geht die Haftung auf den Käufer über; der Käufer ist damit selbst für seinen Jährlingshengst verantwortlich. Dennoch soll es nach den Vorgaben des zuständigen Kreisveterinäramtes Coesfeld erst am nächsten Tag aus der Arena transportiert werden.

Das Verladen der Tiere ist im Allgemeinen kein zu großes Problem. Wir legen aber großen Wert darauf, dass die Jährlingshengste artgerecht befördert werden. Es wird von Seiten des Kreisveterinäramtes Coesfeld kritisch kontrolliert, ob der Transport den Bestimmungen des Tierschutzes entspricht.

Sowohl bei ersteigerten als auch bei verlosten Jährlingshengsten ist der Veranstalter berechtigt, die Herausgabe des Pferdes zu verweigern, wenn der Käufer bzw. der Losgewinner sich nicht schriftlich gegenüber dem Veranstalter verpflichtet, den tierschutzrechtlichen Anforderugnen Rechnung zu tragen und die Einhaltung etwa des §2 TierSchG mit den Regeln zur angemessenen Ernährung, Pflege und Unterbringung des Pferdes zu gewährleisten. 

Sollte der Gewinner den Jährlingshengst nicht übernehmen wollen oder gibt er die geforderte Gewährleistung zum Tierschutz nicht ab, oder sollte sich der Gewinner nicht binnen einer Stunde nach der Ziehung unter Vorlage seines Gewinnloses beim Veranstalter melden, wird der gewonnene Jährlingshengst versteigert und der Versteigerungserläs zugunsten des Gewinners beim Veranstalter hinterlegt. Hat sich der Gewinner nach einer Monatsfrist immer noch nicht gemeldet, wird der Versteigerungserlös dem vorgesehenen Zweck der Lotterie zugeführt.

Stand: 05/2014 

 

 

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